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Ist die Freiheit ein Wagnis ?

Existiert unsere Wahrheit, eventuell sogar die Liebe, nur als ein vorübergehendes, als ein uns zeitlich bindendes Ereignis - und hält uns in seinen faszinierenden Eigenschaften letztlich sogar davon ab, mit der Unbegrenztheit und dem geheimnisvollen Prozess unseres menschlichen Daseins in Kontakt zu kommen? 
Stellen wir uns anfangs erst einmal die Frage :   -
Was ist Zeit ? -

Untersuchen wir  unsere  menschliche Existenz, das Abenteuer unseres Lebens, die Zeitlichkeit unseres Daseins, also erst einmal  - unvoreingenommen - etwas genauer. 

Dabei begeben wir uns  auf eine Entdeckungsreise, wagen uns in den zu Grunde liegenden Prozess, in die Zeit unseres  Lebens, hinein - und müssen dabei sicherlich auch lieb gewonnene Annahmen durchschauen -.

So erzählte mir meine Mutter , - schon als kleiner Junge hätte ich mich merkwürdig verhalten.

Saß ich in einem Karussell, so interessierte mich schon immer  mehr wie es  funktioniert, was sich dahinter verbirgt, als wie es sich - anfühlt - im Karussell zu sitzen. 
Heute nun; drückt sich Solches in mir aus, in meinem Interesse am Unbekannten, in meinem Interesse an dem zeitlichen Prozess selbst  - und am Abenteuer “ Kunst” + an dem  --wirkendem Geheimnis - unseres zeitlichen Daseins.

So frage ich mich.
Ist der Mensch womöglich ein sich selbst erfindendes Gesamtkunstwerk, ohne Anfang oder Ende, ein ewiger Prozess zu dem ich selbst gehöre, ein Prozess in dem ich mir meiner eigenen Gegenwart, meiner eigenen Bewegung letztlich sogar gegenwärtig werden kann.

Ist die zeitliche Erscheinungsform “Person” - im Gesamtkunstwerk des Menschen eventuell nur ein Gestaltungsaktion des Bewusstseins, mit dem ich mich als Mensch in einem Gesamtkunstwerk immerzu neu kreiere  - im Abenteuer und Wagnis einer personellen, zeitlichen Vergänglichkeit. ?

So finde ich es geradezu grandios teilnehmen zu können, an einer sich uns gerade in unserer Zeit eröffnenden neuen  Perspektive und Dimension, im Raum unseres menschlichen Daseins.

So begreife ich das Geschehen in unserer heutigen Gegenwart - als - im Wandel - in dem sich uns gerade ein neues Verständnis zur Zeit eröffnet, eine neue Dimension im Prozess unseres menschlichen Daseins.

So beginnt die Gestalt der Person gerade jetzt, sich aus einer zeitlichen Sterblichkeit und Begrenzung zu lösen, aus  (ihrer) einer personell erlebten Weiterentwicklung und  schicksalhafter - materieller - Gefangenschaft innerhalb biologischer Kreisläufe, löst sich heraus aus einer ständig gelebten Existenzabsicherung        - der jeweiligen Person -.
Was anhaftend immer noch in schizophrener Weise, - in einem linearen Zeitverständnis, eingebunden zwischen Vergangenheit und Zukunft -, als Weiterentwicklung und Existenzabsicherung erlebt und praktiziert wird.

Für bemerkenswert in diesem ständigen Wiedergeburt - Vorgang  halte ich folgende Sätze.

Sätze die Gurdjieff spricht, als er seinen Enkel (In einem an der Erde vorbei fliegenden Raumschiff) dessen neugierige Fragen nach den Menschen auf der Erde beantwortet.

Diese Sätze beginnen meist mit der Einleitung. : - “Und dann noch eine mir unverständliche Eigenschaft der von dir so geliebten  Erdbewohner”. - Diese Sätze von demselben Gurdjieff, von dem man auf der Erde auch sagte.: - Er könne lügen was er wolle, es stimme immer.

Auch ein Satz, den ich von meinem Freund Caspar hörte.:

Ich müsse lügen wenn ich die Wahrheit sagen solle.

Diesen Sätzen gebe ich in meiner Untersuchung hervorragende  Bedeutung, spezifizieren sie doch  was es zu untersuchen gilt, im Dasein - der zeitlich separiert existierenden Personen - des ganzen Menschen -.

Mir scheint es, dass den Personen des Menschen jene Rätselhaftigkeit in ihrem Wirken, diese Beobachtung und Ortung in ihrem tatsächlichen Handeln, bisher aber ungemein schwer  fällt.

Dies hat objektiv wohl seinen Grund darin, resultiert  daraus, dass der Mensch in Form einer Person überleben möchte -  er innerhalb seiner personell und zeitlich begrenzten Perspektive, sein Denken und Handeln, primär auf das Überleben der Person fixiert hat.

Und so befindet sich die eingenommenen Perspektive des Menschen, bisher, in der Regel, meist innerhalb  einer  momentanen und personell angelegten Erscheinungswelt.

Und somit ist der Mensch - in einer zeitlichen Selbstabsicherung - immer noch damit beschäftigt seiner Person eine selbständige (isolierte) Wirklichkeit anzudichten.   

So gelebt bleiben wir Menschen Gefangene,  leben in einer isolierten Begrenztheit einer Person,  innerhalb der Spanne zwischen deren Geburt und ihrem Tod.

Was wir Menschen   - als Person - aus dieser Perspektive tun, dient  - so - also erstmal nur dem Überleben und der Absicherung  dieser Person.

So wird auch die Genetik der Person, zur Zeit, weitergehend aus jener Perspektive einer Weiterentwicklung und in ihrer (auf ihre Absicherung gerichteten) isolierten Erscheinungswelt erforscht.

Die sich uns  gerade ergebenen neuen Erkenntnisse über das Zusammenspiel innerhalb unseres genetischen Personen-Programms, die sich daraus ergebene neue und zentralere,  -mehr auf den Prozess und die Architektur des Lebens - gerichtete Dimension, die Chance auf eine auf  Befreiung von schicksalhafter Gestalt - Voraussetzung -, bleibt somit, 
weiter an der Erscheinung (an eine herrschende Vergangenheit) und eine personelle Erscheinungsabsicherung gebunden und  beängstigt uns eher, anstatt, dass wir damit unseren Horizont erweitern.

Das Vergangene absichern, ein Reproduzieren ist also immer noch angesagt.
Das Fremde - die Energie des Raumes (das Überraschende und Grenzen sprengende) wird von der Person (so) also hier - erstmal - noch weiter als Störfaktor erlebt und identifiziert.

Jedoch wird langsam auch erkannt.: - In unserem Dasein ist alles nur relativ.

Und so begreift der Wissenschaftler  peu a’peu, “hee” mein eigenes tun selbst ist unlösbar ja immer Teil des Erblickten. 

Und so (ergibt sich) ist ja auch jede meiner Untersuchungen eigentlich immer - in sich - nur ein Teil meiner erblickten eigenen Wandlung, ist Teil  in einem Prozess und ein Wandel meiner zeitbindenden Bewusstseinsperspektive, meiner eigenen Bewegung, in der ich mich von den Annahmen aus der Vergangenheit befreie und immerzu gezwungen bin mich in meiner Welt immerzu neu zu interpretieren.

Somit, wird ja auch im Erkennen unserer eigenen genetischen Struktur, der DNA, doch eigentlich nur etwas schon Gegebenes, ein im Grunde schon Geschehenes sichtbar und diese Situation erfordert - im Gesamtkunstwerk des Menschen - ein neues Verständnis zu unserer materiellen und personell begrenzten Existenz.

Es stellt sich aktuell - also immer - die Frage: Was im Gesamtkunstwerk des Menschen - ist die zentrale - jetzt stimmige - Gestaltungs-Perspektive.

Und um was  geht es nun.? - Worum geht es gegenwärtig : doch letztlich  um die Aufdeckung von dem was - jetzt - ist - also um ein Erkennen von dessen was schon geschah - nun folgend - zeitlich nur in Erscheinung tritt - in einem in sich  - immer relativ - aufeinander bezogenen Prozesses. 

Und so bewegen wir Menschen uns  auf ein Außerordentliches zu,  was in der Wissenschaft als kritische Masse bezeichnet wird, die wenn sie überschritten wird zu einer  Kettenreaktion wird - zu einer neuen Inspiration -.  Das ist der Ort, ereignet sich zentral dort, wo die Wege zwischen wagerechter und senkrechter Zeit  sich kreuzen.

Diese neue Dimension eröffnet sich uns, als eine neue Perspektive unseres Bewusstseins.

Es beginnt eine Reise aus dem Weltbild einer RelativitätsTheorie in das einer Quantenphysik 
Es ist eine Reise aus einer zeitlichen Perspektive zu einer raumzeitlichen
Lebens-Perspektive
.

Aus einer raumzeitlichen Betrachtung heraus,  aus dem Ganzen des Bewusstsein heraus kommende Betrachtungsperspektive, ist die Sonne dabei nur eine biologische, eine unsere zeitliche Form ermöglichende und zur  zeitlichen Realisierung verwendete Gestaltungsperspektive des Bewusstseins.

In einer nun mehr originär gearteten Betrachtungsweise  und tieferen Verständnis zu den sich ergebenen Erscheinungen,  ist es eine erweiterte Betrachtungsmöglichkeit, in die Aktion der eigenen Bewegung, - die von mir selbst  eingenommene Perspektive -, mit in die Betrachtung einbezogen wird.

Dabei erwächst ein räumliches Begreifen. Die eingenommenen Perspektive wird als - aus der freien RaumZeit  hervorkommend -, erkennbar.  (aus der Perspektive eines gestaltenden  Bewusstseins)
Wir sind somit dabei  - uns selbst -(das Gesamtkunstwerk unseres eigenen zeitlichen Tun s)   zu entdecken.  (erweiterter Kunstbegriff -Joseph Beuys)

Dieser Kunstbegriff gibt uns daraus folgend die Möglichkeit, einer bewussten, die eigenen Bewegung mit einbeziehenden  Teilnahme am Phänomen des Lebens.
Das Kunstwerk unserer Welt bewegt sich  mit der Perspektive unseres  Bewusstsein und entsteht aus der Qualität unserer  Interpretation, im Prozess eines ursprünglich kreativen Erkennens.

Erkennen wir, dass  - diese - unsere Perspektive viel weniger konstant  ist als bisher angenommen, so können wir uns wohl auch langsam vom Alten verabschieden, - von der Idee  einer Weiterentwicklung, oder vom Sterblich sein, oder von der Suche nach der Wahrheit-- im Geheimnis einer  immer (im Inneren) vollkommenen Unvollkommenen Prozess unseres zeitlichen Daseins.

Einer Zeit die  - selbst -  ja doch nie sein kann was sie scheint.

In dieser Zeit einer Konstanten vertrauen ist, als ob wir uns festhielten an einem Anker und dabei nicht merken, dass auch - Er - nichts weiter als ein Mitreisender ist.
Und so werde ich in meiner Untersuchung auch nicht versuchen, zum Kern vorzudringen,

Wäre doch dieser Kern eben auch nichts weiter als die Idee eines Ankers,
wäre der Versuch sich in ein Spiegelbild, in eine sich immer bewegenden Zeit, zu binden.

Vielmehr interessiert mich meine Möglichkeit als Person, mit der mir gegebenen Zeit, eben mit meinem zeitlich (so) gegebenen  Gegenüber umzugehen. Und so erwachsen aus dieser Bewegung, aus dieser Begegnung für mich als Menschen, in Form meiner (einer) Person  immer neue Gestaltungsmöglichkeiten.

So erhält die Person, mit der sich menschliches Bewusstseins immerzu neu formuliert,  gerade in unserer Zeit die Fähigkeit sich nicht nur zeitlich sondern auch raumzeitlich (genetisch) zu gestalten.
Denn unsere personelle Gestalt steht nicht fest, sondern erneuert sich in jeder Sekunde, - aus dem Geheimnis und der Zeitlosigkeit eines spielenden Bewusstseins - heraus.

Die Zeit und die zentrale biologische Perspektive - Sonne -, ist nur das zentrale  Gestaltungselement eines zeitlosen Bewusstseins, in dem wir uns - unseres tun s gegenwärtig werden können  - uns letztlich in jeder Sekunde,  aus einem gestaltenden Bewusstsein heraus, immerzu neu formulieren.

Das was wir sehen ist  - so gesehen - also jenes, was aus der Art und Weise entstand, wie wir uns aus der Raumzeit heraus, uns in unseren Zeitraum, durch die Einnahme einer Perspektive (Person), hinein gebunden haben.  

Machen wir uns doch mal den Unterschied klar - zwischen zwei Handlungsweisen.

Wir können unser Handeln ausrichten auf eine Fixierung und Begegnen innerhalb einer personellen  Erscheinungswelt.  Was der Beobachtung eines Schattenspiels gleicht, denn es  wurde schon aus unserem Tun in der Vergangenheit angelegt und wird aus diesem schon Angelegtem zu einer jeweiligen  Erscheinungswelt.

Oder, wir können  in unserem Handeln davon ablassen, von dem Versuch uns im Spiegel unserer eigenen Erscheinungs-Existenz überholen zu wollen und lassen ab von dem Versuch uns innerhalb einer immer schon gegebenen Perspektive verbessern zu wollen, ohne die wahren Gründe  - also die auslösende Bewusstseins-Perspektive -, aus der unser Handeln hervorgegangen ist mit ein zu beziehen und näher zu erforschen.
 

Richten wir  - dazu -unsere Aufmerksamkeit  auf  unserer eigene Bewegung, auf die von uns  jeweilig eingenommene zeitbindende Perspektive, mit der wir eine jeweilige Erscheinung - -anfänglich  auslösten  -
Und versuchen auf diese Art -dem Geheimnis und Prozess unseres Lebens
näher zu kommen,
                                   --- 
der Unvereinbarkeit in der wir leben.  

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